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Neben zahlreichen Büros bietet der Stadtteil die höchste Konzentration von Einzelhandelsgeschäften in Düsseldorf, darunter drei große Kaufhäuser sowie drei Einkaufszentren.
Die wichtigste Einkaufsstraße ist die Schadowstraße, die zu den meistfrequentierten und umsatzstärksten Straßen Deutschlands gehört.
Überregional und international bekannt ist die Königsallee, Düsseldorfs Luxuseinkaufsstraße.
Kein Stadtteil hat in den letzten Jahren so sein Gesicht verändert -und verändert es immer noch -, wie die Stadtmitte.
Der Start erfolgte im November 2007 mit dem Baubeginn eine neuen U-Bahnstrecke; der Wehrhahnlinie. Die so genannte "Stadterneuerung" begann.
Die Baumaßnahmen:
Im Zuge der s.g. Stadterneuerung entstand der Kö-Bogen I, ein Gebäudekomplex in Form eines Viertelkreis-Bogen.
Baubeginn des vom New Yorker Architekten Daniel Libeskind entworfene Gebäude war im August 2009.
Zuvor gab es heftige Diskussionen und sogar ein Bürgerbegehren gegen das Projekt, was letztendlich allerdings scheiterte.
2013 war der Kö-Bogen I fertig und nachdem nun die Düssel offengelegt wurde und der Hofgarten nun wesendlich näher an die Königsalle gerückt ist, haben sich die Wogen um den Bau geglättet.
Heute hat der Platz eine sehr hohe Aufenthaltsqualität.
Der zweite Bauabschnitt (Kö-Bogen II) erfolgte im Zusammenhang mit dem Bau der Wehrhahn-Linie 2016.
Auch hier gab es Proteste, so musste der Tausendfüßler weichen, der inzwischen durch den Kö-Bogen Tunnel ersetzt wurde.
Weiterhin sollte die Bebauung in der Umgebung teilweise durch Neubauten ersetzt und die städtebauliche Struktur neu geordnet werden.
Dies betraf besonders den Bereich des Schauspielhauses vom Gustaf-Gründgens-Platz bis zur Schadowstraße.
Tausendfüßler war der Spitzname der Hochstraße in der Innenstadt.
Der Tausendfüßler wurde 1961 bis 1962 im Rahmen von umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Innenstadt errichtet.
Seitdem war er ein wichtige Nord-Süd-Verbindung und eine Überbrückung der Einkaufsmeile Schadowstraße.
Am 13. Dezember 1993 wurde die Hochstraße in die Denkmalliste der Stadt in der Kategorie Technische Denkmäler, Anlagen und Bauten für den Straßenverkehr eingetragen.
Trotzdem musste der Tausendfüßler der Erweiterung des Kö-Bogens weichen, es gab teils heftige Proteste, sogar eine Bürgerinitiative "Lot Stonn" (Lass stehen) wurde gegründet.
Am 11. Juni 2012 genehmigte der zuständige nordrhein-westfälische Verkehrsminister Harry Voigtsberger den Abriss. Nach über 50 Jahren seiner Existenz ist der Tausendfüßler seit April 2013 Geschichte.
Im Nachhinein gesehen eine gute Entscheidung, denn die Innenstadt hat dadurch deutlich an Attraktivität gewonnen.
Kurz vor dem Abriss konnten die Bürger Abschied nehmen und zu Fuß über die Hochstraße gehen. Der zum Teil fertige Kö-Bogen Tunnel, der als Ersatz für die Hochstraße gebaut wurde, konnte ebenfalls begangen werden.